Die Linke Ulm unterstützt die ADK Ulm bei Ihrer Suche nach neuen Räumlichkeiten.

Mit großer Bestürzung haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Mietvertrag der ADK mit dem Sozialverein für Waldorfpädagogik zum 31.07.2018 aus Gründen des Brandschutzes ausläuft, hat die ADK doch hier einen lebendigen Raum für besondere künstlerische Erlebnisse geschaffen. Hervorzuheben ist, dass diese Räume in unendlicher Eigeninitiative ausgebaut und erschaffen wurden.

Es ist zu wünschen, dass dieses besondere Flair der Stadt Ulm erhalten bleibt und die Akademie, sowie der Sozialverein unterstützt werden, die Räume so zu sanieren, dass sie den Sicherheitsaspekten genügen. Dass die Stadt da positive Signale sendet, nehmen wir erfreut zur Kenntnis.

Natürlich bietet sich für die Interimszeit das Gebäude Schillerstrasse 44 zwingend an. Es geht hier darum eine hervorragende Einrichtung des kulturellen Lebens der Stadt Ulm zu retten und zu erhalten. Die ADK war die erste Ausbildungseinrichtung, die einen integrativen Studiengang Schauspiel hatte. Heute sind die Ausgebildeten mit körperlichen Handicaps erfolgreich an Theatern tätig und das ist nicht selbstverständlich. Ganz selbstverständlich wurden hier auch geflüchtete Studierende aufgenommen, selbst wenn klar war, dass sie keine oder nur eine sehr geringe Studiengebühr entrichten konnten. Absolventen der ADK üben zu einem weit höheren Prozentsatz als die Absolventen anderer Schauspielschulen noch heute ihren Beruf aus. Für dieses auch persönliche Engagement gebührt der Schule Dank und Anerkennung, die sich in umfangreicher Unterstützung niederschlagen muss.

Das Akademietheater hat mit interessanten und engagierten Inszenierungen das kulturelle Leben der Stadt bereichert. Das muss weitergehen.

Eva-Maria Glathe-Braun, Sprecherin der Linken Ulm, sagt: „Wir werden die weitere Entwicklung verfolgen und gehen davon aus, dass die Stadt hier unterstützend wirkt. Desweiteren ist es für uns selbstverständlich, dass die Budgetvereinbarung des Akademietheaters mit der Stadt Ulm nach 2019 weitergeführt wird und sich die jährliche Zuwendung signifikant erhöht, denn es ist ein Wunder, wie es das Theater schafft mit der schmalen Zuwendung von 22.000 € jährlich einen Spielplan auf die Beine zu stellen, das ist eigentlich unmöglich.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.